Nachdem es den Volksverteidigungseinheiten im Januar diesen Jahres gelungen ist, die Söldnertruppen des faschistoiden Islamischen Staates aus der Stadt Kobanê im syrischen Rojava zu vertreiben, liegen die Stadt und ihr Umland in Trümmern. Infrastruktur und Versorgung sind weitläufig zerstört. Die Terrorgruppe ist inzwischen weiter zurückgedrängt und ein Wiederaufbau in der kurdischen Provinz kann beginnen.

Die Stadt Kobane ist zu über 80% zerstört worden.

Die Stadt Kobane ist zu über 80% zerstört worden.

Die zerstörten Gebiete brauchen dringend Rohstoffe, aber auch Nahrung, Trinkwasser, Medizin und Energie; nicht nur, um die zehntausenden Flüchtlinge zu versorgen. Außer im Norden ist die Stadt aber vom Gebiet des IS eingeschlossen – hier besteht keine Hoffnung auf ein Durchkommen. Lediglich die Nordgrenze Kobanês, Richtung Türkei, würde einen sicheren Weg für Ärzte, Helfer und Materialtransporte bieten. Die Türkei weigert sich aber bisher, einen stetigen, sicheren und offenen Grenzübergang nach Rojava zu erlauben und drangsaliert den Kanton Kobanê stattdessen durch willkürliche Blockaden des einzigen möglichen Weges. Diese Petition von Fritz Hoffmann, Opel-Betriebsrat, fordert die Regierung der Republik Türkei auf, so einen dringend benötigten humanitären Korridor zuzulassen.

Wir bitten um zahlreiche Unterstützung und hoffen, dass ihr die Petition weiterverbreitet.