Politik

Zivilgesellschaft

Seit unserer Gründung unterstützen wir aktiv soziale Kampagnen, Initiativen und Projekte. Schwerpunkt unserer Arbeit war im Jahr 2010/2011 die Teilnahme an den Protesten gegen die heranrollenden Castor-Transporte. Hier bauten wir im Vorfeld beider Transporte Mahnwachen an der Eisenbahn zwischen Greifswald und Lubmin in der Ortschaft Stilow auf. Weiterer Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Mitarbeit bei der Organisation des bundesweiten Bildungsstreiks. Insbesondere der Bildungsstreik des Jahres 2012 kann sich im bundesweiten Vergleich durchaus sehen lassen. Nach über einem Jahr Abstinenz der Bildungsproteste gelang es uns gemeinsam mit Jusos, Grünen, Schüler_innen und hochschulgruppenunabhängigen Studierenden in Greifswald insgesamt 700 Menschen zu mobilisieren. Im Vorfeld fuhren einige Vertreter_innen unserer Ortsgruppe zum bundesweiten Bildungsstreikkongress nach Berlin und nahmen an den zum Teil sehr hitzigen Debatten teil. Antifaschistisches Engagement ist für unsere Arbeit ebenso von zentraler Bedeutung. Wir unterstützten im Vorfeld der antifaschistischen Proteste am 1. Mai 2011 das zivilgesellschaftliche Bündnis „Greifswald Nazifrei“ und setzten uns dafür ein, dass die Greifswalder Studierendenschaft den antifaschistischen Protest im Dezember 2011 aktiv unterstützt.

Hochschulpolitik

studentische Gremien

Von Beginn unserer Gründung an sind wir in der Hochschulpolitik mit dabei. Ziemlich durchgehend sind wir somit seit 2007 im Studierendenparlament vertreten. Während wir überwiegend nur zwei Vertretende stellen, ist es uns in der derzeitigen Stupa-Legislatur erstmalig gelungen, drei Studierende beim ersten Wahlgang (also ohne Nachrückverfahren) ins Stupa zu schicken. In der Legislatur 2011/2012 stellten wir zudem mit Marian Wurm den Präsidenten des Studierendenparlaments. Zu den Schwerpunkten unserer Stupa-Arbeit gehörten in der Vergangenheit der Einsatz gegen Rüstungsforschung an der Greifswalder Universität, die Mobilisierung der Studierendenschaft zu antifaschistischen Protesten, das Engagement für eine Verbesserung der Studiensituation in Greifswald (speziell im Lehramt, Bachelor/ Masterstudiengängen), die Mobilisierung zum bundesweiten Bildungsstreik sowie die Unterstützung studentischer Initiativen, wie beispielsweise das Studententheater-Projekt „Mensch sein. Auch du bist Antifaschist.“. Ebenfalls besonders wichtig in unserer Arbeit war der Einsatz um den Erhalt des Interdisziplinären Zentrums für Frauen- und Geschlechterforschung (IZFG). Darüber hinaus setzten wir uns im Rahmen der Bologna-AG (Stupa-AG) für eine Verbesserung der Studienbedingungen der Bachelor- und Masterstudierenden, der Stupa-AG Lehrerbildung für eine studierendenfreundliche Umgestaltung des Lehramtsstudiums im Rahmen der vom Bildungsministerium vorgegebenen Modularisierung des Lehramtsstudiums ein (ungeachtet dessen positionieren wir uns gegen den Modularisierungsprozess, wie es auch bei dem Bologna-Prozess schon der Fall war). Zudem engagierten sich Mitglieder des SDS in der Biomensa-AG, die sich für eine Verbesserung der Qualität des Essens in der Mensa, vor allem für ein breiteres Angebot an Bio-Essen, vegetarischen und veganen Gerichten einsetzte. Darüber hinaus stellen wir seit 2011 Mitglieder im Fachschaftsrat Geschichte und seit 2012 im Fachschaftsrat Philosophie. 2010 war der SDS auch im Fachschaftsrat für Politik- und Kommunikationswissenschaft vertreten.

akademische Gremien

Seit 2011 sind wir zudem mit einem Studierenden im Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät und als Teil der hochschulgruppenübergreifenden Liste „Solidarische Universität Greifswald“ auch mit einem Vertretenden im akademischen Senat. Claudia Sprengel wurde zudem auf Vorschlag Erik von Malottkis (Jusos) in die Gleichstellungskomission des Senats gewählt. Zudem sitzt ein Vertreter des SDS in der beim Rektorat angesiedelten Zentralen Koordinierungsgruppe für Lehrerbildung, die sich mit der Organisation und Ausgestaltung der Greifswalder Lehramtsstudiengänge befasst.